Thema “Reiten”: Woher kommen die Buchstaben (A-K-E-H-C-M-B-F)am Rand eines Dressurvierecks ursprünglich? Danke
Frage von moorfrosch87: Thema “Reiten”: Woher kommen die Buchstaben (A-K-E-H-C-M-B-F)am Rand eines Dressurvierecks ursprünglich? Danke
Ich konnte darüber leider noch nirgendwo Auskunft bekommen und wäre wirklich dankbar über eine Antwort auf diese Frage.
Ich mache mir zwar keine großen Hoffnungen, da nicht einmal die FN die Geschichte dieser Buchstaben kennt, aber ein Versuch ist es allemal wert! Also wenn ihr was wisst, dann her damit! Liebe Grüße!
Beste Antwort:
Answer by quantenblitz
Die Reitbahnen, auf denen Dressurturniere stattfinden, sind viereckig und haben meist eine Abmessung von 20×40 Metern. Es gibt aber auch größere mit den Maßen 20×60 Meter. Die Seiten einer Reitbahn sind mit Bahnpunkten markiert – Tafeln, auf denen weithin sichtbare Buchstaben stehen.
Außer den drei Gangarten Schritt, Trab und Galopp zeigt das Pferd bei der Dressur eine Reihe von fest stehenden Manövern, die so genannten Figuren. Die Bahnpunkte dienen dem Reiter dabei zur Orientierung, wo die Richtung zu wechseln ist.
Das erste Mal verwendet wurden die Bahnpunkte bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen (Belgien) – doch ihr Ursprung liegt im Dunkeln. Nach einer Theorie liegen der Auswahl der Bahnpunkte optische und akustische Kriterien zugrunde: Reiter, Richter und Publikum sollten sie möglichst gut erkennen und bei den Ansagen eindeutig verstehen können. Dazu wurden sehr verschieden aussehende und verschieden klingende Buchstaben gewählt. Nach einer anderen Theorie stammen die Buchstaben aus dem Pferdestall des deutschen Kaisers, wo sie die Standorte der Rösser entsprechend der Titel ihrer Besitzer markierten:
K – Kaiser
F – Fürst
E – Edeling (Ehrengast)
B – Bannerträger
S – Schatzkanzler
M – Meier
H – Hofmarschall
Heute werden für Reitbahnen mit den Abmessungen 20×40 Meter die Bahnpunkte C, M, B, F, A, K, E, H und X verwendet. An einer der beiden kurzen Seiten der Bahn sitzen die Turnierrichter. Die Mitte dieser Seite ist mit dem Bahnpunkt C bezeichnet. Im Uhrzeigersinn folgen entlang der linken langen Seite die Bahnpunkte M, B und F. Bahnpunkt A liegt C in der Mitte der anderen kurzen Seite genau gegenüber. Weiter im Uhrzeigersinn folgen auf der anderen langen Seite die Bahnpunkte K, E und H. Der Buchstabe X markiert die Mitte des Dressurvierecks.
Wissen Sie es besser? Antworten Sie in den Kommentaren!
Gepostet in M h c |
1 Kommentar »

